Die Wettbewerbsrelevanz gesunder und leistungsfähiger Mitarbeiter wird nicht nur bei Verantwortlichen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements anerkannt. Dennoch ist in der Praxis zu beobachten, dass Investitionen in ein BGM häufig aufgrund fehlender Durchsetzungskraft der Verantwortlichen im Unternehmen versanden.
Für ein erfolgreiches BGM bedarf es nicht nur zielgruppengerechter BGM-Angebote, sondern auch einer klar kommunizierbaren und langfristigen Strategie und eines Nachweises des Erfolgsbeitrags zur Erreichung der Unternehmensziele. Eine vom IPRI durchgeführte Studie unter BGM-Verantwortlichen zeigt, dass es gelingen muss, gerade die mittleren Führungskräfte von der Gesundheitsförderung zu überzeugen. Einen erfolgsweisenden Weg hierzu stellt die Adaption etablierter Managementinstrumente an den BGM-Kontext dar.
Die Kommunikation der Vorteilhaftigkeit von BGM-Ansätzen sollte sich dabei nicht der Forderung nach einem positiven „Return on Investment“ stellen. Zur Erzeugung von Bewusstsein bei den Führungskräften ist es viel wichtiger, die Ursachen und Erfolgswirkungen der Gesundheit im Unternehmen kommunizierbar und mittels geeigneter finanzieller aber auch nicht finanzieller Kennzahlen belegbar zu machen.
Studienergebnisse sowie konkrete erarbeitete Umsetzungslösungen im Rahmen mehrerer Forschungsprojekte zeigen, dass hierzu besonders gut eine BGM-Adaption des Managementkonzepts „Balanced Scorecard“ (BSC) eingesetzt werden kann: Eine Gesundheits-Strategy Map bildet Ziele spezifisch für das BGM ab und visualisiert Wirkungszusammenhänge zwischen BGM-Ressourcen-, Prozess- und Erfolgszielen.
Auf dieser Seite finden sie Informationen darüber, wie eine systematische Adaption an den Kontext des BGM durchgeführt und im Unternehmen implementiert werden kann.
